Astrologie
Astrologie, griechisch die Lehre von den Sternen, setzt die Positionen von Sonne, Mond und Planeten am Himmel mit dem Lebenslauf, Schicksal und Veranlagungen von Menschen und Tieren, sowie Ereignisse auf der Erde in Zusammenhang. Schon vor unserer Zeitrechnung stellten die Menschen in Mesopotamien und dem alten Ägypten, wo die Wurzeln der Astrologie vermutet werden, astrologische Berechnungen an. Die ältesten astrologischen Funde werden auf das vierte Jahrhundert vor Christus datiert. Grundannahme der Astrologie ist, dass zwischen Vorgängen auf der Erde und der Konstellation von Himmelkörpern eine berechenbare Beziehung besteht.
Erfasst wird dieser Zusammenhang in einem Horoskop. In ihm werden die Positionen der einzelnen Himmelkörper zu einem bestimmten Zeitpunkt von der Erde aus gesehen, dargestellt.
Basis eines jeden Horoskops ist der Tierkreis, der den Himmel in zwölf Abschnitte, die sogenannten Tierkreiszeichen unterteilt. Das Sternzeichen eines Menschen ergibt sich aus dem Tierkreis, in dem die Sonne bei der Geburt steht. Das Sternzeichen sagt aus, wie ein Mensch sein Leben angeht, seine Kräfte einsetzt und sich selbst verwirklicht.
Durch die Rotation der Erde befinden sich stets sechs Tierkreiszeichen über dem Horizont, die anderen sechs unter dem Horizont. Alle zwei Stunden erscheint am östlichen Horizont ein neues Zeichen, während im Westen eines verschwindet. Das Tierkreiszeichen, das bei der Geburt eines Menschen im Osten aufgeht, ist sein Aszendent. Der Aszendent bezeichnet den Eintritt in die Welt. Er prägt die Persönlichkeit eines Menschen und seine Wirkung auf andere.
Die dritte Säule eines Horoskops ist der Mond. Er wechselt etwa alle zwei Tage den Tierkreis. In welchem er sich zur Geburtsstunde befindet, prägt die emotionale Seite eines Menschen.